Landesverband deutscher Imker unterstützt das Volksbegehren Artenvielfalt

Volksbegehren Artenschutz

Der Landesverband Bayerischer Imker unterstützt als Bündnispartner aktiv das Volksbegehren der Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP). Nachdem das Volksbegehren am 15.11.2108 durch das bayerische Innenministerium zugelassen wurde, müssen jetzt 10 Prozent der Wählerinnen und Wähler in die Rathäuser gelotst werden. Erst wenn diese Hürde genommen ist, kommt es zum eigentlichen Volksbegehren. Der Termin dazu um Sich in die Listen einzutragen ist vom 31.01.2019 bis 13.02.2019. Dazu werden bei allen Bündnispartner die Mitglieder mobilisiert, um dies zu schaffen. Gerade bilden sich in allen Landkreisen sogenannte Aktionsbündnisse, treten sie diesen als Kreisverband oder Ortsverband des LVBI bei und unterstützten Sie. Die Aktionsbündnisse auf Landkreisebene bekommen aus  dem Büro des Volksbegehrens alle nötigen Informationen und Werbemittel.

Erfolg für die Jungimker aus Cham

Das Team des Robert-Schuman-Gymnasiums aus Cham hat auch dieses Jahr am Jungimkerwettbewerb des LVBI teilgenommen. Es konnte sich wieder gegen alle anderen Teams behaupten und belegte den ersten Platz!

Der Vorentscheid zum Jungimkerwettbewerb wird seit 2015 ausgetragen. Bis auf das Jahr 2017 hat die Gruppe aus Cham immer den ersten Platz belegt. In 2017 erreichte das Team um Lehrer Gregor Raab einen tollen zweiten Platz.

Beim Landesentscheid 2016 belegte das Team den 2. Platz unter den Teams aus ganz Deutschland!

Diese Ergebnisse sind ein Beweis für die sehr gute Jugendarbeit im Kreisverband Cham! Wir bedanken uns bei allen Verantwortlichen.

Bericht zur Jahreshauptversammlung am 14.01.2018

Sollen sich die Imker an einem flächendeckenden Faulbrut-Screening beteiligen?
Diese Frage haben am Sonntag die Bienenzüchter des LVBI-Kreisverbands bei der Jahresversammlung am Lehrbienenstand Stegmühle diskutiert. Kreisvorsitzender Matthias Gebhard erklärte, dass spät erkannte Faulbrutfälle regional immer wieder für Probleme sorgen. Oftmals könne nur durch Abtöten von Bienenvölkern und größeren Entseuchungsaktionen der infektiöse Erreger bekämpft werden.

Der Tiergesundheitsdienst Bayern habe deswegen ein umfassendes Monitoring-Programm gestartet, bei dem mittels stichprobenartiger Untersuchungen von Futterkranzproben Seuchenherde und gefährdete Stöcke rechtzeitig vor Ausbruch der Krankheit identifiziert werden können.
Durch Beprobung von Bienenständen in Abständen von fünf bis zehn Kilometern könne die Verbreitung von Sporen des Bakteriums in einer ganzen Region abgeschätzt werden. Bei Völkern mit niedriger Sporenbelastung reichten meist eine verstärkte Wabenhygiene oder Kunstschwarmsanierung aus. Sind im Futterkranz bereits viele Sporen aufzufinden, erfolge durch den Amtstierarzt oder einer von ihm beauftragten Person eine Untersuchung auf klinische Anzeichen. Je nach Befund werden dann entsprechende Maßnahmen zur Sanierung der Völker ergriffen.
Mittelfristig werden durch dieses Programm die Anzahl der Faulbrutausbrüche und der damit verbundene wirtschaftliche Schaden deutlich reduziert. „Wir sollten diese Chance nutzen, um uns einen landkreisweiten Überblick über den Gesundheitszustand unserer Bienenvölker zu verschaffen“, meinte Gebhard. Die Mehrzahl der Bienenhalter zeigte sich dem Monitoring gegenüber aufgeschlossen. Einige Vorsitzende von Imkervereinen äußerten aber Bedenken, dass sich Mitglieder stigmatisiert fühlen könnten, wenn sie von ihnen zur Abgabe einer Stichprobe aufgefordert werden. Gebhard hielt dem entgegen, dass eine Teilnahme am Programm nicht verpflichtend sei, dem Imker keine Kosten für die Analyse entstehen, und die Auswahl der Bienenstände über ein nach dem Zufallsprinzip festgelegtes Raster über die Landkreiskarte erfolge.

Da das Votum der Anwesenden eindeutig für eine Beteiligung am Monitoring ausfiel, wird Gebhard in den kommenden Wochen die weiteren Schritte für eine baldige Umsetzung in die Wege leiten. Weitere Themen des Treffens waren die Beschaffung der Varroa-Bekämpfungsmittel für 2018 und die neue Homepage des Kreisverbands.

Auf Interesse stieß am Ende die Mittelwandwalzmaschine, die der Waldmünchner Kreisvorsitzende Markus Feiner mit seinem Team konstruiert hat.

Die Mitglieder des benachbarten Kreisverbands sind nun in der Lage, sich aus gegossenen Wachsplatten ihre Mittelwände selbst herzustellen und in der Folge einen eigenständigen Wachskreislauf aufzubauen.

Gemeinsam gegen Glyphosat

Minister Schmidt hat durch sein Abstimmungsverhalten in Brüssel bei den Imkern große Empörung ausgelöst. Das wollen wir nicht tatenlos hinnehmen.
Nach der Zulassung – daran ist nichts mehr zu ändern – geht es jetzt um Schadensbegrenzung.

Jedes Mitgliedsland hat die Möglichkeit, eigene Regelungen und/oder Verbote auszusprechen.
Der LVBI unterstützt die Meinung des BUND. Protestieren Sie bei Frau Merkel.
Die Stellungnahme des D.I.B finden Sie hier

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